Kognitive Verhaltenstherapie

Jeder Mensch durchlebt im Laufe seines Lebens kritische Ereignisse, wie beispielsweise den Verlust eines geliebten Menschen, Schwierigkeiten im Arbeitsumfeld, einen Arbeitsplatzverlust oder schwere Krankheiten. Gelingt es uns nicht, allein oder mit Hilfe und Unterstützung aus unserem familiären und sozialen Umfeld solch schwierige Situationen zu überwinden, so ist der Weg in eine Psychotherapie empfehlenswert. Wissenschaftliche Studien belegen: Knapp ein Drittel der deutschen Bevölkerung leidet im Verlauf eines Jahres an einer psychischen Erkrankung.

Die Verhaltenstherapie (auch "Kognitive Verhaltenstherapie" genannt) ist ein von den Krankenkassen anerkanntes Behandlungsverfahren, dessen Wirksamkeit bei der Behandlung eines breiten Spektrums psychischer Erkrankungen wissenschaftlich umfassend belegt ist. Je nach Art und Schwere der psychischen Erkrankung ist eine zusätzliche pharmakotherapeutische Behandlung empfehlenswert. Die Kostenübernahme für eine Verhaltenstherapie ist von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen gewährleistet.

Die Grundannahme der Verhaltenstherapie ist, dass jedes Handeln, Denken und Fühlen im Laufe der eigenen Lebensgeschichte "erlernt" wurde und daher auch wieder "verlernt" werden kann. Ziel der Verhaltenstherapie ist, die belastenden Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Die Verhaltenstherapie versteht sich dabei als "Hilfe zur Selbsthilfe" mit einer lösungsorientierten Herangehensweise an die Probleme im Hier und Jetzt.